Am 12. September DIE LINKE in den Rat von Langenhagen wählen!

 

 

Wir sitzen im Flieger. Heute Morgen war Wecken um 5 Uhr. Kalte Dusche, kein Kaffee. Martin findet mit einer kleinen Schleife schnell den Flughafen und unsere Reise nähert sich ihrem Ende. Michael und ich kämpfen mit unseren blauen Säcken und stellen dann erleichtert fest: Das klappt! Rucksack, Isomatte und Schlafsack passen in die Tüte und die Frau am Schalter zuckt beim 3 kg Übergewicht meines Rucksacks nicht mal mit der Augenbraue. Wir trinken gemeinsam Kaffee, dann folgt Umarmen und Tschüss-Sagen zu Martin und Steffi. Sie haben jetzt noch ein paar Tage Zeit für sich, bevor der blaue Bus wieder nach Hause muss.
Der Flug verläuft bis auf einige kleine Turbulenzen ruhig und dann ist Abschiednehmen von der Gruppe angesagt. Tschüss Ihr alle, wir waren eine gute Marokkocrew!  

Es hat mehr als 30 Jahre gedauert, bis ich mir meinen Traum von der Sahara erfüllt habe und endlich „nach Afrika“ gekommen bin. Vielleicht war es ja auch gut, dass es erst so spät geklappt hat, mit den Jahren kann ich vieles ganz anders wahrnehmen und genießen. Hin und wieder bin ich an meine Grenzen gestoßen, sei es beim Wandern, beim Essen oder bei der Fahrt an steilen Abhängen entlang – es war immer gut für mich. Ich habe Bergformationen gesehen, die ich mir nie hätte träumen lassen. Fand die Dünen in der Sahara vor, wie von der GEO fotografiert. Ich habe Menschen kennengelernt, die mich in ihrer Anmut und natürlichen Fröhlichkeit stark beeindruckt haben, obwohl sie doch in so kargen Verhältnissen leben.

Es ist kurz auf den Punkt gebracht: Ich bereue keine Sekunde dieser Reise. Mein Dank an unser Reiseleitungsteam Martin und Steffi: Ihr wart Klasse, habt (fast) nie die Geduld mit uns verloren, ihr habt genau die richtige Mischung zwischen Professionalität und Spontanität, die diese Art der Reise braucht – bleibt bitte so! Nur das „Regenabschalten“ solltet ihr wirklich noch ein bisschen üben.

Nachtrag: Allen, die diesen Bericht bis hierher gelesen haben und vielleicht Lust bekommen, es auch einmal zu versuchen, hätte ich "amacatravel"  gern empfohlen. Wer unkonventionell reisen will, sich Zeit nimmt und auf das Fremde einlassen kann, war bei Martin und Steffi genau richtig. Leider haben gesetzliche Bestimmungen einige Zeit später dazu geführt, dass sie ihre kleine Firma geschlossen haben. Schade, ich wäre gern noch mal mit ihnen unterwegs gewesen.