Nach langem Hin und her herrscht jetzt Klarheit. Der Tabakkonzern Reemtsma macht den Standort Langenhagen dicht, weil er aus Profitgründen seine Produktion nach Polen verlagert. Über 600 Beschäftigte stehen dann auf der Straße.

 

Nun gilt es, gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft nach Perspektiven für die Beschäftigten zu suchen. Da ist vieles machbar, wie beispielsweise existenzsichernde Vorruhestandsregelungen und eine von Imperial Brand finanzierte Transfergesellschaft, damit den Beschäftigten nach Schließung weiterhin ihre Existenz finanziell abgesichert wird.

 

Und es gibt die Möglichkeit, die Verwaltungen der Stadt Langenhagen und der Region Hannover mit Quereinsteiger*innen zu bereichern, insbesondere bei den vielen unbesetzten Stellen dort. Dieses hatte Die Linke Langenhagen bereits auf der Ratssitzung im Dezember 2025 vorgeschlagen. Die Ratsmehrheit wollte damals diesem Vorschlag nicht folgen. „Jetzt ist aber wirklich unmittelbarer Handlungsbedarf angesagt“, so die Linke Ratsfrau Felicitas Weck und hofft darauf, dass verwaltungsintern schon die ersten Weichen dafür gestellt werden.