Persönliches

Heute ist bei uns im Haus die Idee geboren, einen Stolperstein zu verlegen. Beim Plausch mit unserer Nachbarin haben wir den Plan entwickelt. Das Mehrfamilienhaus aus der Gründerzeit, in dem wir wohnen, gehörte vor dem 2. Weltkrieg einer jüdischen Frau, die von den Nazis nach Theresienstadt deportiert wurde. Dieser Frau wollen wir einen Stolperstein widmen. Wie ich unsere Hausgemeinschaft einschätze, wird das vielleicht ein wenig dauern, aber dann doch ein Projekt von allen werden. (Nachtrag: Aber leider ist dann doch nix draus geworden)

Die Tage in Helgoland werfen mich – so schön sie auch sind – doch auch im Arbeitsalltag immer ein Stück zurück. Wir bereiten gerade zwei große Kongresse vor – jetzt im März den Kommunalpolitischen Kongress zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung „Ohne Moos nix los“ in Essen und für den November – vielleicht etwas international angehaucht - einen Kongress zur Rekommunalisierung. Aber auch Helgoland hat mich diese beiden Tage ein bisschen beschäftigt. Nachdem die Pressemitteilung rausgegangen ist, dass ich von der Fraktion als Kandidatin aufgestellt wurde, klingelte mein Handy auch schon zum Pressegespräch.

Natürlich ist so dies und das an Arbeit liegen geblieben, die beiden verbliebenen Tage im Büro sind wie im Fluge vergangen und ich werde wohl noch ein etwas Arbeitszeit für diese Woche auf den Samstag schaufeln müssen – auch um die kommunalpolitische Weiterbildung vorzubereiten, die ich am Sonntag im schönen Städtchen Springe durchführe.

Eines aber habe ich mir für den morgigen Samstag vorgenommen: auf Phönix kommt ein Film „Insel im Sturm - Winter auf Helgoland“ aus dem Jahr 2006, den ich noch nicht kenne – der steht natürlich auch auf meinem Programm.

Der Alltag hat mich - fast - schon wieder, wir sitzen vorm Computer und diskutieren meinen Artikel für die WATERKANT. Der Koffer ist ausgepackt, aber die Ski stehen noch im Flur. Ich glaube da lasse ich sie auch noch ein paar Tage stehen, als Erinnerung an einen schönen Skiurlaub. Morgen geht es dann wieder ins Büro nach Berlin, übermorgen ist ein Besuch bei der Landtagsfraktion in Niedersachsen angesagt und wenn ich so in meinen Terminkalender schaue, stelle ich fest, der Februar hat einfach zu wenig Tage. Jedes Jahr der gleiche Ärger.

Am 13. Februar mobilisieren Nazis für einen Aufmarsch in Dresden. Gegen diesen Aufmarsch bildete sich das Bündnis Dresden Nazifrei! und rief wie im Vorjahr auf, diesen größten Naziaufmarsch Europas zu verhindert. Im Jahr 2009 marschierten fast 7.000 Nazis durch diese Stadt. Gegen diesen Aufmarsch stellten sich über 10.000 Menschen. Antifaschistische Kräfte aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbände, der Friedens- und Umweltbewegung, der globalisierungskritischen und gewaltfreien Aktions-Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet rufen nun wieder dazu auf, diesen Aufmarsch der Nazis mit friedlichen Protesten und zivilem Ungehorsam im Jahr 2010 zu verhindern.

Im letzten Jahr habe ich über die Bundestagsfraktion DIE LINKE eine Anfrage zu den Giftgasgranaten initiiert, die nur wenige Seemeilen südlich vor Helgoland auf Grund liegen. Das Magazin WATERKANT hat diese Anfrage zum Anlass genommen, in seiner Ausgabe 4-09 die Beantwortung dieser Anfrage fachlich zu kommentieren – hier können Sie den Artikel lesen. Vielen Dank dafür an die Waterkant-Redaktion! 

Schnee ist was Schönes, aber die Deutsche Bahn scheint damit nicht klar zu kommen. Meine ersten Arbeitstage in diesem frischen Jahr in Berlin werden nun schon den 2. Tag morgens wie abends von satten Zugverspätungen begleitet. Trotz „App DB Navigator“ auf dem Handy stehe ich im Kalten untätig rum. Besonders ärgerlich finde ich die Scheibchentaktik der Ankündigungen.

Die ersten 3 Tages des Jahres sind ganz Faulheit und Wellness gewidmet: Lange Schlafen – die innere Schweinehündin niederstrecken und die Langhantel schwingen, damit anschließend das lange gemütliche Frühstück noch mal so gut schmeckt. Spaziergänge im verschneiten Hannoveraner Stadtwald  der Eilenriede gehören zu den Besonderheiten dieses neuen Jahres. So viel Schnee – satte 23 cm – hatte es vor 25 Jahren das letzte Mal. Ein bisschen Website basteln - spielen – lesen, so lasse ich mir das Neue Jahr doch gefallen.

Ich hab es ja schon gestern gesagt: Es werden sich noch Fehler finden. Den ersten habe ich auch schon, aber noch keine Idee, wie ich das hinbekomme. Die Darstellung über den Internet Explorer Browser ist noch sehr unvollkommen. Außerdem habe ich dann gestern bei Aufräumen der Dateien mal schnell meinen eigenen Zugang zerstört - aber heute im Laufe des Mittags wieder hinbekommen. Das Erstellen von websites scheint mir ein Wechselbad von Erfolg und Misserfolg zu sein. Aber wie schon gesagt: Ist ja auch nur Hobby.

Heute geht meine Website endlich online. Gewiss werden sich noch diverse Fehler finden und es gibt auch noch ausreichend zu tun, aber sieht sie schon mal so aus, dass ich keine roten Ohren bekommen muss. An dieser Stelle zur Entschuldigung nur noch einmal: Ich kann Kommunalpolitik, das habe ich gelernt - "Websitemachen" fällt eher in den Hobbybereich.

Gestern haben wir ganz stressfrei in Familie gemacht. Ein Teil der Kinder waren da und es war sehr gemütlich. Meine Tochter Tabea hat mir ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht: Ihre Zwillinge, bis dato "Bauchkekse" genannt, haben nun Namen: Lenja und Malte.

Heute nach dem Frühstück waren wir mit Tabeas und Svens Hunden ein Stündchen im Hannoverschen Stadtwald und sind nun wieder zu Hause. Ich kann es doch nicht lassen und muss noch mal sehen, wie es mit der Fertigstellung der Website weitergeht und lande gleich beim nächsten Problem "505 Error" beim Bilder hochladen. In den Foren wird das meinem Provider in die Schuhe geschoben - keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht. Jedenfalls habe ich heute keine Lust, mich über dieses Problem zu schmeißen und klicke mich jetzt wieder aus und mache Pause.

8:30 Uhr: Heute habe ich die Website online gestellt, ich möchte die Fotogalerie aufbauen und mir meine Festplatte nicht vollstapeln.

12:00 Uhr: Das ging natürlich mal wieder alles nicht so schnell, wie ich es gern gehabt hätte. Alles rübertransportiert - keine Fehlermeldungen und trotzdem lief erstmal gar nix. Sch....

15:30 Uhr: Aber ich bin dem Ganzen auf der Spur. Die index.html ist nicht so, wie sie sein sollte - nur dass ich auch keine Ahnung habe, wie sie aussehen muss, damit es funktioniert. Inzwischen lässt sich die Seite mit der index.php aufrufen - aber jede Rückkehr zur Startseite läßt sie wieder verschwinden.

16:10 Uhr: Gewonnen! Da ist sie.