Helgoland und meine Kandidatur zur Bürgermeisterin im Jahr 2010

Liebe Helgoländerinnen und Helgoländer,

bei den Stichwahlen zum Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters am 26. September 2010 habe ich 47,8 % der Stimmen erhalten. Das ist ein sensationelles Ergebnis, auch wenn es für das Amt selbst leider nicht gereicht hat. Mein ganz besonderer Dank geht ans Oberland. Dort haben Sie mich mit mehr als 50 % der Stimmen gewählt.

Ich danke Ihnen sehr für das Vertrauen, was Sie mir mit Ihrer Stimme entgegengebracht haben.

Mit vielen Grüßen

Ihre Felicitas Weck

 

Faltblatt Nr. 4 ist in der Endredaktion. Heute Abend will ich es fertig setzen und morgen früh geht es dann in den Druck. Beim Schreiben des Faltblattes ist mir aufgefallen, dass ich zwar schon oft von Transparenz und Offenheit gesprochen, aber ein Thema bisher ausgeklammert habe: "Vorbeugung gegen das Prinzip Filz und Strukturen von "Geben und Nehmen".

Es ist ja noch nicht so lange her, dass ich im Urlaub war. In dieser Zeit hat sich doch so dies und das getan. Der Wahlausschuss hat getagt und die Gemeine Helgoland hat entschieden, dass am 12. August die vom Kommunalrecht Schleswig-Holstein vorgeschriebene Vorstellungsrunde für die KandidatInnen für das Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters stattfinden soll. Eigentlich hatte ich geplant, dass ich erst ab dem 16. August auf Helgoland sein wollte. Nun musste ich ruck-zuck meine Zeitpläne umstellen. Macht ja nichts, Frau ist ja flexibel. Achtung Helgoland: Nun bin ich schon ab dem 10.8.2010 da.

Schön hätte ich es ja gefunden, wenn ich an der Terminfindung beteiligt worden wäre, aber... .

Heute habe ich in der Fachzeitschrift „innovative Verwaltung“ gestöbert, die oft reichlich kopflastig zu lesen ist. Zwei Artikeln allerdings waren sehr interessant.
Der erste Artikel befasst sich mit einer Handlungsempfehlung der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), der auf ein wesentliches Merkmal im Rahmen des Personalmanagements hinweist: die Familienfreundlichkeit. Erst wenn die familiären und lebensphasenabhängigen Bedürfnisse mit dem Berufsalltag in Einklang zu bringen sind, können die MitarbeiterInnenpotentiale optimal genutzt werden.

Mein 3. Flyer zeigt Ihnen meine Vorstellungen zum Tourismus auf Helgoland auf, die EinwohnerInnen von Helgoland haben ihn in diesen Tagen bereits in ihrem Postfach erhalten.
Bisher habe ich an dieser Stelle eine Verlinkung zu meinem Flyer eingestellt. Dieses Mal weiche ich davon ab, die Dateigröße zum Herunterladen durch eine Erweiterung der Spaltenanzahl und die eingesetzten Fotos würde wohl den einen oder die andere zur Verzweiflung treiben. ;-)

Mein 2. Flyer ist fertig und heute an die Druckerei gegangen. "Helgoland braucht Perspektiven!" beschäftigt sich mit meinen Vorstellungen der Veränderungen, die Helgoland für seine EinwohnerInnen attraktiver machen soll.

Ganzjährige Arbeitsplätze, Klimaschutz und die Schaffung von Wohnraum sind nur einige der Themen, die von Interesse sind. Wie schon beim 1. Faltblatt musste ich feststellen, 2 A-4-Seiten sind leider sehr wenig, insbesondere, wenn die Schrift nicht nur mit der Lupe zu lesen sein soll. Also musste ich mich beschränken, was mir schwer gefallen ist. Zwinkernd Aber es ist ja nicht der letzte.

Was einen selbst angeht bekommt frau manches Mal erst spät mit. Diesmal ging es mir mal wieder so. Schon am 19.6. ist die "Clara" erschienen, in der ein Artikel von Hans-Gerd Öffinger über meine Kandidatur für das Amt der Bürgermeisterin zu finden ist:

Das Thema um die Landerweiterung bleibt weiter in der Presselandschaft. Gestern lese ich in den Harburger Nachrichten, dass Arne Weber weiter für sein Projekt wirbt. Und vor allem eines seiner Argumente teile ich und habe das hier ja auch schon beschrieben: "Man kann so ein Projekt nicht gegen die Bevölkerung machen.“

Haben Sie es auch aus der Zeitung erfahren? Oder hat Sie ihr Bürgermeister darüber informiert, dass die große Landaufschüttung zur Verbindung von Helgoland und der Düne vom Tisch ist? Oder lesen Sie es womöglich hier das erste Mal? Das wäre Ihnen mit mir als Bürgermeisterin nicht passiert. Ich stelle mir jetzt doch hier und da Fragezeichen in den Augen vor: „Ja, wie denn dann?“ Wäre ich Bürgermeisterin der Gemeinde Helgoland, dann wäre dieses Ihre Entscheidung gewesen.

Leider ist es heute nicht so schönes Wetter wie während der letzten Arbeitstage. Es ist schon gemein, wenn frau im Büro sitzt und schon in Schweiß gerät, wenn der PC hochfährt. Aber das mag ich doch noch lieber, als jetzt in den grauen Himmel zu starren und nach der lila Fleecejacke zu suchen, die ich mir vor einigen Wochen auf Helgoland gekauft habe.

Ich möchte mich den Helgoländerinnen und Helgoländern gern ausführlich vorstellen, denn sie sollen ja nicht "die Katze im Sack" wählen.

In diesem ersten Flyer können Sie mich und meine kommunalpolitischen Erfahrungen kennenlernen. Zudem finden Sie eine erste kleine Zusammenfassung meiner Vorstellungen für die Arbeit in der Gemeinde. Hier finden Sie Flyer Nr. 1.

Am vergangenen Wochenende habe ich den Text und das Layout für die erste Postwurfsendung zu den Wahlen der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters von Helgoland erarbeitet. Jetzt ist der Entwurf fertig und in der Druckerei. Wenn alles wie geplant läuft, müsste der Flyer eigentlich Ende nächster Woche in den Postfächern liegen.

Wer neugierig ist, der kann ihn hier schon einsehen.