Helgoland und meine Kandidatur zur Bürgermeisterin im Jahr 2010

Liebe Helgoländerinnen und Helgoländer,

bei den Stichwahlen zum Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters am 26. September 2010 habe ich 47,8 % der Stimmen erhalten. Das ist ein sensationelles Ergebnis, auch wenn es für das Amt selbst leider nicht gereicht hat. Mein ganz besonderer Dank geht ans Oberland. Dort haben Sie mich mit mehr als 50 % der Stimmen gewählt.

Ich danke Ihnen sehr für das Vertrauen, was Sie mir mit Ihrer Stimme entgegengebracht haben.

Mit vielen Grüßen

Ihre Felicitas Weck

 

In Luneort auf dem Flughafen angekommen staunen wir nicht schlecht. So voll war es hier noch nie. Eine kleine Menschenschlange steht vorm Counter an um sich einzuchecken. Wir haben den Flug um 13:30 gebucht, haben also – nach unserer Einschätzung – gerade noch Zeit, eine Kleinigkeit zu essen und dann müsste es eigentlich losgehen – es geht aber nicht. Erst gegen halb vier werden wir für unsern Flug aufgerufen. Wie gut, dass wir ordentlich was zu lesen eingepackt haben.

Der Flug wird durch die Orkanböen doch reichlich wacklig. Ich bin froh, als die Düne in Sicht kommt, viel länger hätte mein Magen nicht mitgespielt. Der Unterschied zwischen Himmel und Meer war oft so verwaschen, dass ich mich gar nicht immer auf den Horizont konzentrieren konnte, um mein Gleichgewichtsgefühl zu beruhigen. Aber es ist ja gerade noch mal gut gegangen.
… und dann ist es doch wie immer: Der Taxibus wartet auf uns, die Witte Kliff kommt angeschaukelt, die Jungs hieven uns aufs Schiff und auch auf Helgoland sieht es so aus wie immer. Keine großen Überraschungen in der Schaufensterdeko, die gleichen Geschäfte wie gewohnt, der kleine Weihnachtsmarkt auf dem Siemensplatz ist auch noch geöffnet. Alles so, als wären wir gerade vor einigen Tagen von hier weggefahren.
Wir essen bei Gerda, machen noch einen Schwenk über die Mokkastuben und dann treibt es uns doch noch mal an die Klippen, um uns den Wind durch die Haare wehen zu lassen. Ärgerlicherweise ist es nicht nur windig, sondern es regnet auch, so dass wir nicht lange draußen bleiben können. Also gehen wir auf einen letzten Whisky noch mal in die Moccastuben und dann ab nach Hause in unsere kleine Wohnung bei Milda.