Helgoland und meine Kandidatur zur Bürgermeisterin im Jahr 2010

Liebe Helgoländerinnen und Helgoländer,

bei den Stichwahlen zum Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters am 26. September 2010 habe ich 47,8 % der Stimmen erhalten. Das ist ein sensationelles Ergebnis, auch wenn es für das Amt selbst leider nicht gereicht hat. Mein ganz besonderer Dank geht ans Oberland. Dort haben Sie mich mit mehr als 50 % der Stimmen gewählt.

Ich danke Ihnen sehr für das Vertrauen, was Sie mir mit Ihrer Stimme entgegengebracht haben.

Mit vielen Grüßen

Ihre Felicitas Weck

 

Einmal werden wir noch wach…, ich bin wirklich sehr gespannt, welches Votum die Helgoländer Wählerinnen und Wähler morgen abgeben. Manchmal bin ich noch etwas erstaunt über die vielen guten Wünsche, die mir mit auf den Weg gegeben werden, wenn ich hier auf Helgoland durch die Straßen spaziere. Es ist schön zu merken, wie viel Sympathie darin enthalten ist.

Ich blicke auf viele Monate Wahlkampf zurück:

Anfang 2009 haben mich Gerwin und Uwe gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, als Bürgermeisterin für die Gemeinde Helgoland zu kandidieren. Nach 3 Wochen Bedenkzeit habe ich zugesagt. Im Frühsommer stand die Grundstruktur meines Bürgermeisterprogramms und seit August 2009 war ich regelmäßig auf der Insel, um in Gesprächen durch Zuhören mehr über Helgoland zu lernen.  Ich habe in dieser Zeit die AWI/Biologische Anstalt Helgoland besucht, die Vogelwarte, das Museum und vieles andere mehr - und nicht als Touristin, sondern immer mit den Augen der Kommunalpolitikerin.

Ab November 2009 habe ich meine Internetseite aufgebaut, sie im Dezember 2009 ins Netz gestellt und seitdem schreibe ich regelmäßig meine Blogs über Helgoland, Kommunalpolitik und hin und wieder auch mal einige private Momente. Als ich im Februar 2010 zum Skilaufen in die Schweiz fuhr, zeigte meine Seite mein Bild, tief eingemummelt mit Skihelm und -brille und im Mai 2010 habe ich mich auch auf meiner Website über die Geburt meiner beiden Enkelkinder Malte und Lenja gefreut. Ab Juni 2010 haben wir dann die aktive Wahlkampfphase eingeläutet, mein erstes Faltblatt erschien nun nicht nur im Internet, sondern auch in den Postfächern und Briefkästen der Helgoländer Bürgerinnen und Bürger. Dem folgten noch fünf weitere, so dass die Helgoländer Wählerinnen und Wähler auf keinen Fall „die Katze im Sack“ wählen müssen.

Seit August bin ich nun mit ganz wenigen Unterbrechungen immer hier auf Helgoland und manchmal auch auf der Düne, nicht zu vergessen meine (fast) täglichen Schwimmkilometer im mare frisicum. Ich habe Gespräche geführt mit so vielen tollen Menschen, so dass ich jetzt ganz sicher bin: Mein Engagement hat sich gelohnt und es lohnt sich für die Insel Helgoland zu kämpfen.

Jetzt ist es nicht mehr an mir, jetzt sind Sie, die Wählerin und der Wähler an der Reihe. Ich freue mich, wenn Sie zahlreich zur Wahl gehen und ich freue mich natürlich noch viel mehr über jede Stimme, die Sie mir als vielleicht zukünftige Bürgermeisterin von Helgoland geben.

… und Sonntag sehen wir uns hoffentlich - zuerst im Rathaus bei der Auszählung und später auf der Wahlparty im „Windjammer“.