Persönliches

 Ich habe meine alte Website in die Rente geschickt, sie war schlicht nicht mehr zeitgemäß. Die Joomla-Grundlage veraltert, die Anpassung an Smartphone und Co mehr als zusammengebastelt. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und eine neue Seite aufgebaut. Da ich ich mich aber nicht von meinen alten Beiträgen trennen wollte, habe ich sie auf die neue Seite übertragen und so ist nichts verloren gegangen von jetzt fast 10 Jahren Blog über dies und das. Der Aufbau war mal wieder sehr spannend, ich bin keine Fachfrau, sondern musste viel lesen und rumprobieren, bis es so halbwegs klappt. Auch diese neue Seite wird hier und da ihre Schwachpunkte haben, macht aber nix, ist selbstgebastelt und das mit viel Liebe und Engagement.

Jetzt kann ich mich auf meine Rente freuen, denn dann wird die Rubrik Reisefieber auch weiter gefüllt. Es warten schon div. handschriftliche Reisetagebücher darauf übertragen zu werden und reisen gehört natürlich auch zum Unruhestand.

 

 

Kassandra ist da! Ich bestaune das neue Leben und bin mal wieder schwer verliebt - zum dritten Mal Oma geworden.

Am 16.10. wurde die Wasserwelt Langenhagen eröffnet und da meine Enkelzwillinge zu Besuch sind haben wir die Gunst der Stunde genutzt und sind jeden Tag am Vormittag zum Schwimmen üben gefahren.

Die Zwillinge hatten noch Schulferien, im Gegensatz zu den niedersächsischen Kindern. Eigentlich hatte ich die Befürchtung, dass es – gerade am ersten Tag – schon knüppelvoll sein würde. Aber wir haben Glück, an den Vormittagen war der Andrang noch übersichtlich. Das war auch gut so, da die Handlungs- und Betriebsabläufe noch nicht eingespielt und das Personal manchmal noch echt am (trocken-)schwimmen war. Uns hat das nicht gestört und am Ende der Woche konnten die Beiden sicher schwimmen. Danke Wasserwelt Langenhagen!

Es waren exakt 6 Monate, 2 Wochen und 4 Tage, die ich nicht Rad gefahren bin und statt dessen eine lange Zeit davon nicht nur auf meinen zwei Beinen, sondern dazu auch noch auf 2 Krückies durch die Welt gehumpelt bin. Aber nun habe ich mein Fahrrad, das "Lemosinchen" aus dem Dunkeln der Garage befreit.
Eigentlich hätte ich auch noch 3 Tage warten müssen, um die ärztlich verordnete Frist einzuhalten. Aber das Wetter versprach für den vorgesehenen Tag nichts Gutes und so habe ich das Ganze etwas vorgezogen. Sonntag 2 km zur Muckibude und 2 km zurück, das war der erste geglückte Versuch. Radfahren verlernt frau nicht ;-)

Den nächsten Tag habe ich in Berlin im Büro verbracht, aber heute habe ich es getestet: 9 km nach Hannover zu "Irena", eine ambulante Reha, die mir die Deutsche Rentenversicherung spendiert und 9 km wieder zurück. Zurück über die Autobahnbrücke der A2 und diese wieder runter, im Minigeschwindigkeitsrausch von 32 Stundenkilometern. Na, das ist doch was anderes, als mit den Krückies durch die Gegend zu schleichen. Achtung Leben - da bin ich wieder! ... und bald klappt das auch wieder mit dem Skifahren Cool

Leider hat mich die Rüsselseuche am Wickel, so dass für mich heute ein Besuch bei der Selimiye-Gemeinde ausfallen muss. Sehr ärgerlich, ich hatte mich schon sehr auf diesen Termin gefreut. Der Göttin sei Dank hat sich Michael bereit gefunden, mich dort zu vertreten und sein Bericht zeigt, dass das auch wichtig war.

Ich muss mal schnell jubeln: Seit heute habe ich meine Hände wieder frei beim Laufen: Krückies sind out.

Meine türkisen Unterarmgehstützen, liebevoll Krückies genannt, haben jetzt erst mal ihren Dienst getan und können sich hoffentlich lange lange ausruhen. Angeschafft nach einem Sturz beim Joggen im Jahr 2005, haben sie mich nach meinem Skiunfall im Februar 2015 durch Hanoi begleitet  - ich sage doch eine Dienstreise nach Hanoi nicht ab, nur weil ich gerade nicht laufen kann ;-)  Seit Sommer 2016  waren sie dann meine ständigen Begleiterinnen - nun ist alles wieder (fast) gut. Den Rest schaffe ich "freihändig".

Ich bin auf einen schönen Artikel der BBC über die Brexit-Verhandlungen gestoßen.  Der Artikel führt die Verwirrung auf die verschiedenen politischen und kulturellen Systeme zurück. Wenn du gefragt wirst, ob du einen Keks willst, und du sagst "No, I couldn't possibly", dann heißt das in Deutschland, dass du keinen Keks willst. In England aber heißt es, dass du dich aus Höflichkeitsgründen zierst und doch einen Keks willst und erwartest, dass man dir nochmal einen Keks mit Nachdruck anbietet, und dann würdest du gerne einen nehmen oder auch zwei oder drei.

Während die Deutschen in ihrer Politik auf Konsistenz stehen und steile Thesen und Versprechen als Zeichen von Inkompetenz und Schwäche sehen, ist das in England üblich, mal im Wahlkampf ein bisschen auf den Tisch zu klopfen Später wird davon zwar nur die Hälfte oder gar nichts umgesetzt. Solange das mit einem humorvollen Spruch versehen wird, ist das dann nicht nur OK, sondern ein Zeichen, dass jemand viel Erfahrung in der Politik hat und es wird sogar positiv gesehen. Hier kann der ganze Artikel gelesen werden.

Ein neuer Bewohner ist bei uns eingezogen, Kost und Logis frei. Dafür hat er die Aufgabe, sich regelmäßig darum zu kümmern, dass unsere Fußböden sauber sind. Ansonsten neigt er dazu regungslos in der Gegend rumzuliegen und nichts zu tun.

Allerding stellt er trotzdem so seine Ansprüche, will regelmäßig gepflegt und beachtet werden. Wenn nicht, dann neigt er auch schon mal dazu, trotzig einfach unter einer Kommode liegen zu bleiben und an der dort gefundenen Wolle zu kauen.

Ja, wir wissen, dass es dafür auch menschlichen Einsatz gäbe und wir damit einen kleinen Arbeitsplatz vernichten, den es aber auch vorher nicht gegeben hat, weil wir selbst den Sauger geschwungen haben. Zumal es kein wirklich toller Arbeitsplatz wäre, bei uns unter Bett und Schrank sauber zu machen, auch wenn wir sicher tolle Arbeitgeber*innen wären. Deshalb setzten wir uns ja auch für das bedingungslose Grundeinkommen ein. Das sorgt letztlich für menschenwürdige, vernünftig bezahlte Arbeitplätze, für Menschen die dazu wirklich Lust haben und nicht nur die Kohle brauchen.

Und wir haben ihn Diether genannt. Wir wollen ihn ja ansprechen können und außerdem tut es dem Namen gut, auch mal positiv besetzt zu sein ;-)

Ich hatte Enkelurlaub. 14 Tage lang! Die Mama war urlaubsreif und daher bin ich für sie eingesprungen. Die erste Woche noch in Hessen, da die Beiden ja dort zur Schule gehen und die Ferien erst später anfingen. Also morgens früh raus, Kinder zum Frühstücken überreden und in die Schule bringen. Wie gut, dass ich mir Hilfe mitgebracht hatte. Ich weiß schon, warum mensch in jungen Jahren Kinder bekommt und nicht erst mit 60 oder so.

In der 2. Woche sind wir dann zurück nach Langenhagen gefahren und haben von hier aus die touristischen Höhepunkte der Region Hannover und umzu erobert. 

Otternzentrum Hankensbüttel, sehr empfehlenswert und lehrreich, gerade mit Kindern. Insbesondere bei den Fütterungszeiten können die Tiere sehr gut beobachtet werden.

Zoo Hannover, bewährt interessant, ich war schon als Kind Zoofan. Auch der leichte Nieselregen konnte die Zwillinge zum Schluss nicht vom Spielplatz abhalten. Aber leider gibt es immer noch keine Sozialpreise für die Menschen mit geringem Einkommen aus der Region, die die horrenden Eintrittspreise nicht bezahlen können. Leider gibt es auch die Familienkarte nicht für Großeltern und Enkel. Gäbe es sie, hätten wir eine Jahreskarte gekauft - aber so??

Schräger Rathausfahrstuhl mit Superaussicht auf das grüne Hannover mit kleiner Lehrstunde über die Entwicklung von Hannover am Modell

Und am letzten Tag sind wir in den Serengetipark gefahren. Einmal mit dem Doppeldeckerbus durch, Giraffen, Löwen, Tiger, Nashörner und andere exotische Tiere bewundert, dann die "Erlebnis-Dschungel-Tour", sehr zum Entzücken der Kinder mit viel Hockus-Pockus zum Gruseln und anschließend ein Spaziergang durch die Anlagen.  Dort hat mich dann der Affe erobert. Sehr kuschelig und niedlich.

Heute ist ein großer Tag für die Zwillinge: Schulanfang. Ich wünsche den beiden gaaanz viel Spaß in der Schule!! Ich bin doch ziemlich traurig, dass ich nicht dabei sein kann, aber ich bin noch in der Reha - und an einem Dienstag geben die mir dort keinen "Urlaub". Aber ich habe von meiner Tochter tolle Bilder bekommen, so dass ich wenigstens ein bisschen was davon gesehen habe. Andererseits ist das sowieso ein so großer Tag, dass es vielleicht ganz gut ist, wenn nicht die ganze "Sippe" mit dabei ist.

Toll finde ich die Schultüten der beiden, die mein "Kind" ihnen genäht hat. Für Lenja mit einem Pony als Hingucker und für Malte mit einem Trecker.

Nun haben wir wieder drei Katzen. Zwei "junge Wilde" sind bei uns eingezogen und verstecken sich zur Zeit in der 2. Etage hinter den Büchern. Keine Nase ist zu sehen, aber morgens ist das Futter alle und das Katzenklo benutzt. Manchmal hört mensch es kruscheln und ab und zu geht ein Buch zu Boden.

Damit unsere Waldkatze nicht so allein ist, hatten wir immer mal wieder überlegt, ob und wie wir ihr Gesellschaft besorgen. In der Nord-Hannoverschen-Zeitung haben wir dann einen Artikel gelesen, dass gerade wieder Pflegeplätze für Katzen aus Wildfängen gesucht werden. Und dann haben wir dort angerufen. Wir haben dann Besuch bekommen und besprochen, dass wir gern ein junges Kätzchen hätten. Bekommen haben wir einige Tage später gleich 2. Es sind Geschwister, sie schwarz-weiß - eine kleine Katzenkuh, er weiß-grau-getigert, mit einem getigerten Fleck auf dem ansonsten weißen Mäulchen. Ausnehmend niedlich, aber völlig scheu und verängstigt. Als sie ankamen, waren sie noch halb betäubt, sie waren vorher beim Tierarzt zur Kastration.